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Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen 2026: Leitfaden

kurzzeitvermietungen

Seit Januar 2026 gilt eine neue jährliche Verpflichtung für Betreiber von Ferienwohnungen, Serviced Apartments und Hotels mit Kurzzeitaufenthalten: das Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen gemäß der Verordnung VAU/1560/2025.

Für professionelle Verwalter bedeutet das: Die operative Tätigkeit des gesamten Vorjahres muss strukturiert, vollständig und fristgerecht gemeldet werden. In diesem Leitfaden erfahren Sie, was das Informationsmodell ist, wie es funktioniert, welche Daten erforderlich sind, welche Fehler häufig auftreten und wie Sie den Prozess effizient organisieren.

Was ist das Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen?

Das Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen ist eine jährliche Meldepflicht, bei der die Aktivitäten von Kurzzeitvermietungen des vorangegangenen Kalenderjahres gemeldet werden.

Für Property Manager heißt das konkret:

werden in einem strukturierten Jahresbericht zusammengeführt.

NRUA vs. Informationsmodell – nicht dasselbe

Ein häufiger Irrtum besteht darin, die Identifikationsnummer mit der Meldepflicht zu verwechseln:

Kurz gesagt:

NRUA = Identifikationsnummer
Informationsmodell = jährlicher Tätigkeitsbericht

Wer ist vom Informationsmodell betroffen?

Die Meldepflicht betrifft:

Gerade bei größeren Portfolios ist es entscheidend, einen standardisierten, wiederholbaren Prozess zu etablieren.

Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen: Fristen und Termine

Die Einreichung erfolgt jährlich im Februar mit den Daten des vorherigen Kalenderjahres.

📅 In der Praxis gilt häufig der 2. März als operative Deadline.

Empfohlener Zeitplan

Wer bis zum letzten Tag wartet, riskiert Verzögerungen durch Validierungsfehler.

Welche Daten umfasst das Informationsmodell?

Der Bericht beinhaltet:

Wichtige Pflichtfelder

Kritischer Fehler

Fehlende Abreisedaten können als noch laufender Aufenthalt interpretiert werden – ein häufiger Grund für Rückfragen oder Korrekturen.

Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen effizient vorbereiten

Die Verpflichtung selbst ist nicht komplex.
Die Schwierigkeit entsteht durch manuelle Prozesse.

Ein optimaler Workflow sollte:

  1. Vollständige Aufenthaltsdaten sicherstellen
  2. Die korrekte NRUA je Einheit prüfen
  3. Eine strukturierte Datei für das offizielle Portal erzeugen

Manuelle Excel-Prozesse führen häufig zu:

Automatisierung des Informationsmodells mit Chekin

Für professionelle Verwalter ist Automatisierung der Schlüssel.

Wie unterstützt Chekin?

Das Ergebnis:

✔ Reduzierter manueller Aufwand
✔ Weniger Fehlerquellen
✔ Wiederholbarer Jahresprozess
✔ Skalierbarkeit bei wachsendem Portfolio

Wichtig: Chekin erstellt die Datei. Die offizielle Einreichung erfolgt im zuständigen Portal.

Schritt-für-Schritt: Von Reservierungen zur Einreichung

1. Bestandsprüfung

2. Datei generieren

3. Import und Validierung

Häufige Fehler beim Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen

Falsches Jahr ausgewählt

Führt zu Ablehnungen oder verworfenen Datensätzen.

NRUA falsch zugeordnet

Verursacht Inkonsistenzen im Bericht.

Doppelte Einträge

Typisch bei mehrfachen Exporten aus Excel.

Unklare Aufenthaltszwecke

Erfordern manuelle Nachbearbeitung.

Fehlende Abreisedaten

Besonders kritisch für die Datenvalidierung.

Checkliste für Verwalter

Vor der Einreichung prüfen:

Fazit

Das Informationsmodell für Kurzzeitvermietungen macht aus Ihrer täglichen operativen Tätigkeit eine verbindliche Jahresmeldung mit klarer Frist.

Für professionelle Property Manager bedeutet das:

Wer frühzeitig auf strukturierte und automatisierte Abläufe setzt, vermeidet Stress im Februar und gewinnt wertvolle Zeit für das Kerngeschäft.

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